30. Juli 2007
Im Jahr 1989 vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung entstanden, sollte die European Students´ Conference dem wissenschaftlichen Nachwuchs aus Ost und West einen Rahmen des inhaltlichen Austausches bieten.
Im Laufe der Zeit hat sich die Organisation der European Students´ Conference jedoch stark gewandelt.
Anfangs durch einen Universitätsprofessor ausgerichtet, mit einem starken Teilnehmerprofil aus Osteuropa, wird sie gegenwärtig von einem jährlich wechselnden studentischen Team organisiert.
Mittlerweile erstreckt sich die Bekanntheit über Europas Grenzen hinweg.
Zusätzlich zu denen in der Grafik genannten Unterstützern wird die ESC von externen finanziert
und getragen wie z. B. Spenden von Stiftungen, Sponsoren sowie Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

25. Juli 2007
Zum ersten Mal erfuhr ich von der European Students´ Conference im Jahr 2006. Eine Kommilitonin wollte ihr Praktikum dort absolvieren. Sie wurde von einer Freundin, die Medizinstudentin ist, gefragt, ob sie die 17. ESC (17th European Students’ Conference) mit organisieren möchte.
Anfangs verstand ich nicht was die ESC ist. Ich verstand nicht, welchen Nutzen sie hat und weshalb Medizinstudenten dorthin gehen sollten. Die Plakate und Flyer, die die ESC bis dahin hatte, waren auch nicht erklärend oder nutzenversprechend. Weder Text noch Bild luden zum lesen ein.
Gleichzeitig jedoch faszinierte mich dieses Projekt. Sieben Studenten organisieren eine Konferenz für 500 Medizinstudenten. Zusätzlich werden Professoren, Sponsoren, Spender und Gastdozenten eingeladen. Sieben Studenten richten für fast 700 Personen der Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft eine Konferenz in ca. neun Monaten aus. Das weckte Faszination in mir.
Ich hatte die Gelegenheit von Juli bis Oktober das Organisationsteam der 17. ESC zu unterstützen.
Zunächst half ich hauptsächlich beim Fundraising. Mich verwunderte, dass die ESC kaum jemand kannte. Sie existiert seit 17 Jahren und ist selbst in der Medizinbranche unbekannt. Die Aufgabe Spendengelder und Sponsoren zu finden wird mit dem Fakt Unbekanntheit erschwert.
Meiner Meinung nach ist die Aufgabe für den Bereich Fundraising einfacher, wenn die ESC bekannter
ist. Ebenso wird die Arbeit der Person einfacher, welche den Bereich Programm und Science übernimmt. Dieser Bereich ist für die Einladung renommierter Professoren und Gastdozenten verantwortlich.
Liegt ein Kommunikationskonzept vor, muss nicht jedes Jahr alles neu erfunden werden. Der Bereich PR und IT wissen anfangs schon was zu tun ist. Der Bereich Fundraising kann mit diesem Konzept an Sponsoren herantreten, diese können sich einige Maßnahmen, die für das Jahr angedacht sind aussuchen und sich an den Kosten beteiligen. Mit einer gewissen Kontinuität und Stringenz lässt es sich einfacher arbeiten und die Unterstützer wissen worauf sie sich einlassen. Im Laufe der Jahre gewinnen sie an Vertrauen.
Das sind die Ziele, die ich mit diesem Konzept hinterden Kulissen verfolge. Was vor den Kulissen ablaufen soll, wird im Kommunikationskonzept deutlich.
Es geht insgesamt um Kontinuität!
Es geht um Vertrauen!
Eine Organisation wie die ESC ist von Treue und Vertrauen abhängig. Und Vertrauen ist unter anderem
von Kontinuität abhängig. Es ist mir ein Bedürfnis die ESC mit einem Instrument zu unterstützen.
Das Instrument: Kommunikation!